Dienstag, 10. September 2019

Hausmusik - wo gibt´s die noch?

Hausmusik hatte für mich als Kind schon einen schlechten Beigeschmack, weil ich sie mit unserem weihnachtlichen Pflichtprogramm verbunden habe, wo wir vor der Bescherung auf unseren Blockflöten Weihnachtslieder spielen mussten.

Heute belege ich diesen Begriff positiv, weil ich damit freiwilliges Musizieren in der Familie oder unter Freunden verbinde. Dabei denke ich an zwei Feiern bei einer Freundin, auf der ein Bekannter auf der Gitarre viele verschiedene Lieder gespielt und gesungen hat. Und wir anderen mitgesungen haben.

Es waren die schönsten Feiern, an die ich mich erinnern kann, weil unser gemeinsames Muisizieren für sehr viel tolle und entspannte Stimmung gesorgt hat.

Wir werden es bestimmt wiederholen.

Freitag, 6. September 2019

Ärzte-Appell: Rettet die Medizin

Viele von uns haben bestimmt schon Ärzte kennen gelernt, die sich nicht die Zeit genommen haben für ein ausführliches Gespräch, weil ihnen ihr Verdienst wichtiger ist als das Wohl des Patienten. In Krankenhäusern scheint es noch krasser zu sein, weil die Ärzte dort angestellt sind und unter dem Zwang von Geschäftsführungen stehen, die ausschließlich auf Gewinn zielen - Profit vor Gesundheit.

Gegen dieses Diktat der Ökonomie in den Krankenhäusern wenden sich jetzt viele Ärzte in einem öffentlichen Appell. So schreiben Sie unter anderem:
Vor sechzehn Jahren gab es in Deutschland eine Revolution, deren Name keiner kennt. An unseren Krankenhäusern wurde ein völlig neues Abrechnungssystem eingeführt, die "Fallpauschalen". Jeder bekommt sie zu spüren, der heute eine Klinik betritt. Wir tragen dort unsichtbare Preisschilder auf der Stirn. Die Verdachtsdiagnose entscheidet darüber, wie interessant wir für das Haus sind.
und
Fast alle Ärztinnen und Ärzte nannten zwei Ursachen für die Misere: Extremen ökonomischen Druck und das "Fallpauschalen-System", für das Diagnosen in "Fallgruppen" gruppiert und pauschal vergütet werden – nach der Faustregel: Je höher der Aufwand, desto mehr Geld.
Sie fordern:

1) Das Fallpauschalensystem muss ersetzt oder zumindest grundlegend reformiert werden.

2) Die ökonomisch gesteuerte gefährliche Übertherapie sowie Unterversorgung von Patienten müssen gestoppt werden. Dabei bekennen wir uns zur Notwendigkeit wirtschaftlichen Handelns.

3) Der Staat muss Krankenhäuser dort planen und gut ausstatten, wo sie wirklich nötig sind. Das erfordert einen Masterplan und den Mut, mancherorts zwei oder drei Kliniken zu größeren, leistungsfähigeren und personell besser ausgestatteten Zentren zusammenzuführen.

Mittwoch, 4. September 2019

Berufswunsch Priesterbischof

Lokführer oder Polizist wollte ich als Kind nie werden. Unter dem Einfluss der katholischen Kirche wollte ich Priester werden. Doch schon bald wollte ich Bischof werden. Mein Vati hat geduldig versucht, mir zu erklären, dass das nicht so einfach sei. Das passte jedoch nicht in meinen kindlichen Kopf. Und so beschloss ich nach kurzer Zeit, Priesterbischof zu werden.

Dieser Wunsch hielt jedoch nicht lange an. Mit 14 Jahren bin ich aus der Kirche ausgetreten. Eine Kündigung, die ich im Gegensatz zu meinen beruflichen Kündigungen nie bereut habe.

Samstag, 24. August 2019

Der Kardinalfehler meines Lebens


In meinem Leben habe ich viele Fehler gemacht und es werden noch einige folgen. Doch der schlimmste Fehler meines Lebens war meine unstete und unüberlegte Berufslaufbahn. Diesen Fehler kann ich nicht mehr rückgängig machen - so sehr ich es mir auch wünschen würde.

Ich wollte mich beruflich weiter entwickeln und habe mich letztendlich hinaus katapultiert, weil es mir alles nicht schnell genug ging. Ich habe wirklich sichere Arbeitsstellen aufs Spiel gesetzt und sie verloren. Und in der Folge habe ich keinen Wiedereinstieg mehr gefunden, weil mein Lebenslauf nun mal keinen konsequenten Weg aufwies.

Obwohl ich ein Vertreter des Denkens in Zusammehängen bin, habe ich nie im geringsten daran gedacht, dass mir ein Gehalt - auch auf einem nicht ganz zufriedenstellenden Arbeitsplatz - mehr Lebensqualität ermöglicht als Arbeitslosengeld, Hartz IV oder Grundsicherung.

Mittwoch, 21. August 2019

Ein neues Design

Ich habe meinem "Gedankenbuch" eine neue Optik gegeben, weil mir die ursprüngliche nicht so recht gefiel. Ein optisch und inhaltlich ansprechendes Blog sind für mich wichtig: Ohne eine gefällige Optik wird niemand Lust haben, mein Blog zu lesen. Und inhaltlich aussagekräftige Artikel machen daraus ein Ganzes.

Die Optik - dazu gehören auch meine Angebote in der Seitenleiste - werde ich hin und wieder verbessern oder ergänzen. Meine Artikel werden nach wie vor persönlich und ehrlich sein.

Dienstag, 20. August 2019

12 Jahre "Gerhards Gedankenbuch"

Heute vor 12 Jahren erblickte mein Blog "Gerhards Gedankenbuch" das Licht der Netzwelt. Es waren Jahre mit viel Aktivität, mit lauer Aktivität und mit Schreibpausen. Nicht immer fielen mir Themen ein, über die ich gerne geschrieben hätte. Ich habe mich stets bemüht - und tue das auch heute noch - nicht mehr als einen Artikel an einem Tag zu schreiben.

Mit der Zeit habe ich fast ausschließlich von meinen Gedanken und Gefühlen, von meinem Leben berichtet. Eine Thematik, die aus verschiedenen Gründen nicht jeden anspricht. Doch ich denke, dass mein Blog grundsätzlich nicht viele Menschen anspricht, weil ich selten mehr als 10 Besucher zu verzeichnen habe. Und auch das ist schon eine Ausnahme, meistens liegt der Zahl der Besucher im einstelligen Bereich. Ich habe auch schon mehrfach mit dem Gedanken gespielt, mein "Gedankenbuch" zu beenden - doch es macht mir nach wie vor Spaß, es zu pflegen. Ich will nicht möglichst viele Besucher, ich will aufmerksame und zugewandte Besucher. Darum sind mir 5 aufmerksame Besucher, die meine Artikel auch lesen, wesentlich lieber als 50, die nach dem ersten Satz mein Gedankenbuch wieder verlassen.

Heute schreibe ich nur noch sehr wenig. Maßgeblich dafür ist die Tatsache, dass es keinen Austausch in Form von Kommentaren gibt. Es ist richtig, dass ich in allererster Linie für mich schreibe, weil es mir Spaß macht. Doch ohne Kommentare ist es etwa so, als würde ich mich im realen Leben mit Menschen unterhalten und keiner würde sich mit mir austauschen.

Mittwoch, 14. August 2019

Willkommen . . .

. . . auf meinem alten Blog unter neuer Adresse und neuer Optik.