Montag, 15. August 2022

Information für meine Leserinnen und Lesen

Ich habe mein Gedankenbuch ins Fediverse verlagert. Dort findes Du ab sofort mein Blogeinträge unter der Adresse https://squeet.me/u/gerhardsgedankenbuc (tatsächlich ohne ein "h" am Ende).

Montag, 25. Juli 2022

Flächenbrand des Friedens

Seit dem Beginn des Ukraine-Kriegs habe ich immer mehr den Eindruck, dass die Staaten"gemeinschaften" durch ihre zunehmenden Waffenlieferungen weder an einem Waffenstillstand - geschweige denn an einem Frieden - überhaupt interessiert sind. Und die Medien unterstützen diesen Kriegskurs nach Kräften. Die Kämpfe der Friedensbewegung werden ausgeblendet.

Gibt es die Friedensbewegung gar nicht? Oder werden sie von den Medien bewusst totgeschwiegen? Das nehme ich viel eher an. Hinter der Friedensbewegung stehen weder mächtige Geldgeber noch Pressehäuser. Die Menschen in der Friedensbewegung sind dort überwiegend in ihrer Freizeit tätig und ohne Spenden wäre Friedensarbeit auch gar nicht möglich.

Wenn wir uns alle tagtäglich um ein friedliches Miteinander im mittelbaren und unmittelbaren Umfeld bemühen, schaffen wir viele Friedensnester, die immer mehr werden und schlussendlich in einem weltweiten Friedensnest münden.

Wir brauchen einen weltweiten Flächenbrand des Friedens!

Mittwoch, 22. Juni 2022

Wer den Tod nicht versteht, kann auch das Leben nicht verstehen

Diese Aussage hat mich spontan angesprochen und tut es immer noch, obwohl ich den Tod nicht verstanden habe. Das ist nichts Ungewöhnliches, weil ich mich bisher - trotz meiner 71 Jahre - mit diesem Thema nicht beschäftigt habe. Inwiefern ich das Leben verstanden habe, steht auf einem anderen Blatt. Ich weiß, dass ich Angst habe vor einem langsamen Tod, ich käme mit mir nicht gerade gut klar und für meine Mitmenschen wäre ich auch kein angenehmer Mensch.

Ich verstehe, dass der Tod zum Leben gehört wie das Leben zum Tod, das eine wäre ohne das andere nicht möglich. Aber das geht in meinem Kopf vor, nicht in meinen Gefühlen. Auch mein Wunsch nach einem sehr langen Leben ist mir keine Hilfe. Mit Sicherheit spielt bei meiner Angst vor dem Tode eine Rolle, dass ich in meinem Leben unwiederbringlich viel falsch gemacht und vieles versäumt habe.

Vermutlich wird die Auseinandersetzung mit dem Tod für mich erst anfangen, wenn ich eindringlich spüre, dass ich endgültig die letzte Biegung meines Lebensweges hinter mir gelassen habe.

Wie geht Ihr mit dem Thema Tod um?

Dienstag, 14. Juni 2022

Spannende Bücher

Schon als Kind war ich ein Bücherwurm und kann mir eine Welt ohne Bücher nicht vorstellen. Und ich rede von gedruckten Büchern, die ich in den Händen halten kann. Mit Vorliebe lese ich historische Romane, Romane, Thriller. Und die Seitenzahl muss schon bei etwa 500 Seiten liegen, damit ich mich in die Spannung hineinfallen lassen kann. Wenn ich aber nach etwa 80 Seiten noch nicht in den Inhalt hineingefunden habe. lege ich das Buch wieder zur Seite.

Zwei Sachen allerdings überschlage ich: langatmige Berichte über Kleidung und Essen und Rezepturen von Kräutern zu Heilzwecken. Zu diesen Themen habe ich so gut wie keinen Zugang und sie nehmen Spannung raus.

Am Liebsten sind mir die Bücher, die von der ersten bis zur letzten Seite so spannend sind, dass ich mich zwischendurch an mein leibliches Wohl erinnern muss. In der Regel stehe ich  auf Seiten der Guten und schimpfe auf die Bösen.

Montag, 16. Mai 2022

Umzug ins Fediverse nicht umsetzbar

Liebe Leserinnen und liebe Leser,

leider konnte ich meinen Umzug ins Fediverse nicht wunschgemäß umsetzen. Darum habe bleibt alles beim Alten und Ihr findet mich weiter hier auf Blogger/Google.

Ich bitte um Verständnis und
bleibt gesund
Gerhard

Freitag, 13. Mai 2022

Mein Blog zieht ins Fediverse um

Liebe Leserin und lieber Leser,

mein Blog zieht von Google ins Fediverse um. Ihr erreicht mich dort unter meiner neuen Adresse

https://squeet.me/u/gerhardsgedankenbuch

Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir auch im Fediverse weiter folgen würdet. Kleiner Wermutstropfen: Kommentieren ist nur möglich, wenn Du ein Konto im Fediverse hast.

Bitte, denke daran, Dein entsprechendes Lesezeichen bzw. Deine Feed-URL anzupassen.

Auch nach fast 15 Jahren Gerhards Gedankenbuch
schreibe ich noch gerne für Euch (und natürlich auch für mich)
Gerhard

Mittwoch, 27. April 2022

Wenn der Krieg nach Deutschland käme

Einleitend möchte ich festhalten, dass ich mir das ganz und gar nicht wünsche - das Gegenteil ist der Fall. Doch es ist auch nicht zwingend auszuschließen. Mit der Vorstellung, dass der Krieg auch noch nach Deutschland kommt, verbinde ich einige Gedanken und Gefühle:

Wird es ein herkömmlicher Krieg sein - dann sind meine Gedanken und Gefühle berechtigt. Wird es ein Atomkrieg sein - dann brauche ich nicht weiter zu denken und könnte den Artikel hier schließen.

Zuerst wäre ich vermutlich starr vor Angst und Hilflosigkeit. Ich würde mich erst einmal hinsetzen und der Dinge harren, die da auf mich zukommen. Vielleicht wäre das auch gar nicht möglich, weil es keine Vorwarnung gab.

Es könnte sein, dass ich erst einmal meinen Alltag wie gewohnt fortsetze.
Ich spüre an dieser Stelle, dass ich meine Ängste gar nicht wirklich in Worte fassen kann, weil ich Krieg glücklicherweise noch nie erlebt habe und hoffentlich nie erleben werde.

Abgesehen davon, dass es in Solingen zuwenig Luftschutzbunker gibt, könnte ich mir auch gar nicht vorstellen, mich in eine solche Enge zu begeben, weil ich Platzangst habe und im engen Zusammenleben mit anderen Menschen unerfahren bin. Sollte ich dort jedoch einen Platz bekommen, würde ich es tun, weil ich in einem Luftschutzbunker Hoffnung auf Überleben hätte. Diese Hoffnung wäre in meinem Zuhause nur sehr gering.

Habt Ihr ähnliche Gedanken, Gefühle und Ängste? Wie geht Ihr damit um?

Montag, 18. April 2022

Kopf und Bauch

Mit der größtmöglichen Harmonie zwischen Kopf und Bauch habe ich mich immer wieder beschäftigt und mich selbst dabei so eingeschätzt: "Wenn ich alles Das, was ich weiß, auch leben könnte, hätte ich immer noch so viele Energien, dass ich viele davon mit meinen Mitmenschen teilen könnte." Doch leider ist das Theorie und ich bin davon überzeugt, dass ich das nie werde leben können und es eine Wunschvorstellung bleibt.

Ich weiß von Menschen, die immer ruhig bleiben, auch wenn sie innerlich aufgewühlt sind. Solche Situationen kenne ich auch von mir; doch sie sind leider nicht durchgängig. Ist das genetisch bedingt? Ist das erlernt? Wie kann man eine solche innere Ruhe lernen? Mir hilft dann auch nicht das Wissen, dass ich es mir und meinen Mitmenschen - vielleicht Menschen, die meine Hilfe jetzt brauchen - nur unnötig erschwere, wenn ich meine innere Unruhe dann nicht im Griff habe.

Möglicherweise kann ich noch ein Stück des Wegs zur Verwirklichung meiner Wunschvorstellung gehen - über jeden Schritt zu mehr innerer Ruhe würde mich sehr freuen. Und ich könnte so mein Leben einfacher und lebenswerter gestalten.

Mittwoch, 6. April 2022

Ich bin sprach- und hilflos

Gerne würde ich meine Gedanken und Gefühle zum Thema Krieg (Ukraine-Krieg) geordnet und sachlich zu Papier bringen. Doch jeder Ansatz scheitert. Die ganze Thematik Krieg und Frieden ist so umfangreich und verzwickt, dass es mir nicht gelingt, gedankliche Ordnung zu schaffen und eine innere Ruhe und Gelassenheit gelingen mir auch nicht so wirklich. Auch fehlt mir die Möglichkeit des unmittelbaren Austauschs, um mir auf diesem Weg ein Stück innere Ruhe und Gelassenheit zu verschaffen.

Da ich den Diplomaten nicht recht traue, denke ich manchmal über mein mögliches Verhalten nach, falls dieser Krieg auch in Deutschland einziehen sollte. In dem Fall würde ich mich am liebsten ins Zentrum von Bombenangriffen und Beschuss stellen, um meiner Hilflosigkeit ein schnelles Ende zu machen. Doch würde ich tatsächlich so handeln? Zu 110 Prozent nein! Ich hoffe, dass es nie so weit kommen wird.

Am großen Geschehen kann ich nichts ändern. Doch ich werde mich bemühen, mit meinen Mitmenschen in Frieden und Ruhe zu leben. Das sehe ich als meinen besten Beitrag zum Frieden.

Freitag, 18. März 2022

Welche Partei ist noch wählbar?

Am 15. Mai wird in Nordrhein-Westfalen wieder der Landtag gewählt. Bei allen bisherigen Wahlen habe ich aus Überzeugung die Partei Die Linke gewählt. Die Grünen machen schon seit Jahren aus meiner Sicht weder ehrliche Sozialpolitik noch setzen sie sich überzeugend für Frieden ein.

Darum überlege ich, ob ich erst einmal diese Wahlen boykottiere. Doch damit fühle ich mich auch nicht so richtig wohl. Ich bin trotz meines Ausstiegs aus der aktiven Politik immer noch ein politisch denkender Mensch, der das deutsche und weltweite Geschehen so weit wie möglich verfolgt.

Als einzig wählbare Partei kämen für mich noch die Piraten in Frage. Vielleicht sollte ich dieser Partei mal eine Chance geben, nachdem Die Linke versagt hat. Dann werde ich mich mal mit den Piraten beschäftigen.