Mittwoch, 27. April 2022

Wenn der Krieg nach Deutschland käme

Einleitend möchte ich festhalten, dass ich mir das ganz und gar nicht wünsche - das Gegenteil ist der Fall. Doch es ist auch nicht zwingend auszuschließen. Mit der Vorstellung, dass der Krieg auch noch nach Deutschland kommt, verbinde ich einige Gedanken und Gefühle:

Wird es ein herkömmlicher Krieg sein - dann sind meine Gedanken und Gefühle berechtigt. Wird es ein Atomkrieg sein - dann brauche ich nicht weiter zu denken und könnte den Artikel hier schließen.

Zuerst wäre ich vermutlich starr vor Angst und Hilflosigkeit. Ich würde mich erst einmal hinsetzen und der Dinge harren, die da auf mich zukommen. Vielleicht wäre das auch gar nicht möglich, weil es keine Vorwarnung gab.

Es könnte sein, dass ich erst einmal meinen Alltag wie gewohnt fortsetze.
Ich spüre an dieser Stelle, dass ich meine Ängste gar nicht wirklich in Worte fassen kann, weil ich Krieg glücklicherweise noch nie erlebt habe und hoffentlich nie erleben werde.

Abgesehen davon, dass es in Solingen zuwenig Luftschutzbunker gibt, könnte ich mir auch gar nicht vorstellen, mich in eine solche Enge zu begeben, weil ich Platzangst habe und im engen Zusammenleben mit anderen Menschen unerfahren bin. Sollte ich dort jedoch einen Platz bekommen, würde ich es tun, weil ich in einem Luftschutzbunker Hoffnung auf Überleben hätte. Diese Hoffnung wäre in meinem Zuhause nur sehr gering.

Habt Ihr ähnliche Gedanken, Gefühle und Ängste? Wie geht Ihr damit um?

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