15. April 2020

Gedanken und Gefühle zu Corona

Auch wenn ich mit meinem erzwungenen Alleinsein oft hader, so bin ich nichtsdestotrotz in einer bevorzugten Lage: Ich habe eine große und helle Wohnung mit einem Balkon, der fast ganztätig von der Sonne beschienen ist und auf dem ich mich bei dem sommerlichen Wetter oft aufhalte. Das nimmt mir das Gefühl von Enge, unter dem ich ansonsten stark leiden würde. Und leider gibt es sehr viele Menschen, die sich dieses Leid antun müssen. Ich habe vor meiner Haustüre einen Park mit anschließendem Wald, so dass ich mich schnell mal in der frischen Luft bewegen kann. Ich lebe alleine, so dass es nicht zu Konflikten mit Mitbewohnern kommen kann, aber zu Konflikten in mir selbst.

Ich wünsche uns allen eine schnelle Rückkehr zur Normalität, die nicht mehr sein wird wie vor Corona.

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Ich hätte ja nicht gedacht, dass ich mich über ein Paket Klopapier freuen würde wie ein Lausbub.

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Trump hat es geschafft: AMERICA FIRST.
Herzlichen Glückwunsch, Mr. President.

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Ist das nicht schön? Die Sonne ist immun gegen das #Coronavirus!

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Warum gehöre ich eigentlich zur #Risikogruppe - bloß weil ich 69 Jahre zähle? Ist das nicht wieder Schubladendenken?

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Das sind nur einige Gedankensplitter, die in meinem Kopf und meiner Seele wuseln.


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