Wünsche zum neuen Jahr habe ich keine. Und wenn ich einen hätte, wäre es der Wunsch, meine Sorgen los zu lassen und gelassener zu leben. Dieser Wunsch begleitet mich schon viele Jahre und ich bekomme das Gleichgewicht zwischen beiden mal mehr und mal weniger hin - meistens weniger. Wenn mir die Sorgen wieder zu viel werden, setze ich mich mit der Frage auseinander, welchen Sinn es macht, mir die aktuellen Sorgen zu machen. Ich nehme dabei auch meine körperlichen Verkrampfungen wahr und versuche, mich zu entspannen.
Sorgen loslassen heißt für mich nicht, Sorgen zu verdrängen, sondern sie anzunehmen und als etwas Natürliches in mein Leben einzubinden.
Schwierig fällt mir dieses Loslassen auch deshalb, weil meine Familie Lachen und Freude nicht gerade vorne auf ihrer Stirn stehen hatten. Davon bin auch ich geprägt und habe dieses Muster sehr viele Jahre nicht erkannt.
Wie gelingt es Euch, Eure Sorgen und Eure Gelassenheit miteinander in Einklang zu bringen?
Ich Versuche weitestgehend, die Sorgen nicht mein Denken bestimmen zu lassen. Wenn ich mir Sorgen mache, dann kann ich entweder etwas tun - und Versuche das dann auch - oder ich kann nichts tun - dann brauche ich mich nicht davon Übermannen zu lassen.Zumal eine Prise Gelassenheit oft Situationen entschärft, da man dann noch noch weitere Alternativen ausmacht.
AntwortenLöschenRichtig - Gelassenheit macht den Kopf frei, um über Lösungsmöglichkeiten nachzudenken. Diese Freiheit im Kopf fehlt, wenn der Kopf von Sorgen ausgefüllt ist.
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